Kurswechsel in Deutschland: Kein Verbot für Killerspiele, dafür Stärkung von Medienkompetenz
Nach den letzten Amokläufen von Jugendlichen wurde ein Verbot fĂĽr Killerspiele besonders bei unseren deutschen Nachbarn diskutiert. Im Entwurf des Koalitionspapiers steht die neue Regierung dazu, dass ” nie eine direkte Verbindung von sogenannten “Killerspielen” zu gewalttätigem Verhalten nachgewiesen werden konnte. AuĂźerdem sei es zudem schwierig, ein solches Spiel zu definieren”.  Im den Koalitionspapiere ist unter dem Punkt “Jugend und Medien”  zu lesen: “Computerspiele sind ein selbstverständlicher Teil unserer Alltagskultur geworden. Deswegen soll die Entwicklung hochwertiger, kulturell und pädagogisch wertvoller Unterhaltungsmedien gefördert und der Deutsche Computerspielpreis aufgewertet werden.”
Den Gefahren, die beim Umgang mit dem PC für die Jugend entstehen, will sie durch das Fördern der Medienkompetenz entgegen treten.
Ein guter Ansatz, wenngleich die Förderung von Medienkompetenz nicht erst im Jugendalter beginnen sollte und vor allem auch die Eltern von Kindern erreichen sollte. Diese sind ja die ersten Vorbilder und Vermittler in Sachen Medienkomptenz (siehe auch Kindheit 2.0 ).
via spieltipps.de